E-Bus-Test erfolgreich

Im Rahmen eines Testprogramms des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) wurde der Iveco  Crossway Low Entry Elec im realen Linienbetrieb vom Verkehrsunternehmen Frölich Linie erprobt. Foto: IvecoBus

Im Rahmen eines Testprogramms des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) wurde der Iveco  Crossway Low Entry Elec im realen Linienbetrieb vom Verkehrsunternehmen Frölich Linie erprobt. Diese Tests auf regulären NVV-Strecken dienen dazu, verschiedene alternative Antriebstechnologien zu bewerten und die Lösungen zu identifizieren, die den betrieblichen Anforderungen der jeweiligen Einsatzgebiete am besten entsprechen – von dichtem Stadtverkehr bis hin zu anspruchsvollen ländlichen und Überlandverbindungen. Das Projekt wurde Ende April 2026 gestartet und läuft bis Ende August 2026. Mehrere Verkehrsunternehmen und Fahrzeughersteller sind beteiligt, und die Tests finden auf Buslinien in den fünf Landkreisen Nordhessens statt.

Ziel des NVV ist es, die schrittweise Einführung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im gesamten Netz vorzubereiten, das derzeit nahezu 290 Linien, über 600 Busse und rund 30 Kleinbusse umfasst. In diesem Zusammenhang wurde der von Frölich Linie getestete CROSSWAY LE Elec auf den Linien 200 und 290 eingesetzt. Die Linie 200 verbindet Eschwege mit Kassel und umfasst täglich mehr als 500 Kilometer. Und: Die Linie 290 bedient zusätzlich das Gebiet des Hohen Meißners, das durch besonders anspruchsvolle Topografie mit starken Steigungen gekennzeichnet ist. Das Programm ermöglicht es den beteiligten Betreibern, ihre Betriebserfahrungen mit dem NVV zu teilen, um die effizientesten Lösungen für die Region zu bestimmen.

Die erzielten Ergebnisse wurden vom Betreiber sehr positiv aufgenommen. Ausgestattet mit einer Batterie von 485 kWh erreichte der Crossway LE Elec eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern mit nur einer Ladung. Laut Frölich Linie wurde die vom Hersteller angekündigte Reichweite unter bestimmten Betriebsbedingungen sogar übertroffen, trotz der anspruchsvollen Streckenprofile. Bianca Frölich, Geschäftsführerin von Frölich Linie, erklärte: „Wir sind sehr positiv überrascht und beeindruckt von der Reichweite des elektrischen Busses, den wir auf unseren Linien 200 und 290 eingesetzt haben. Die vom Hersteller Iveco Bus angegebene Reichweite wird teilweise sogar übertroffen – und das, obwohl die Linie 290 durch das Gebiet des Hohen Meißners mit erheblichen Höhenunterschieden führt.“

Giorgio Zino, Head of Commercial Operations Iveco Bus Europe, ergänzte: „Die in Deutschland erzielten Ergebnisse zeigen deutlich die Relevanz des Crossway LE Elec für die Unterstützung der Energiewende auch außerhalb rein urbaner Räume. Durch die Kombination aus hoher Reichweite, modularer Batteriekonfiguration, Fahrgastkapazität und Zuverlässigkeit im realen Betrieb bietet dieses Fahrzeug Verkehrsbetrieben eine leistungsstarke und flexible elektrische Lösung.“ Die Crossway-Baureihe ist für suburbane und Überlandverkehre konzipiert, bei denen eine hohe Reichweite und optimierte Barrierefreiheit erforderlich sind. 

Der Crossway LE Elec ist in 12- und 13-Meter-Versionen sowie in Stadt- (Klasse I) und Überlandvarianten (Klasse II) erhältlich. Sein modulares Batteriekonzept mit 5 bis 7 Packs, die auf Dach und Heckbereich verteilt sind und eine Kapazität von bis zu 485 kWh bieten, ermöglicht eine präzise Anpassung des Fahrzeugs an Einsatzprofile, tägliche Distanzen und Ladeanforderungen. Mit einer Fahrgastkapazität von bis zu 44 Sitzplätzen in der 12-Meter-Version und 48 Sitzplätzen in der 13-Meter-Version bietet er eine besonders geeignete Lösung für suburbanen und Überlandverkehr, bei denen das richtige Gleichgewicht zwischen Reichweite, Fahrgastkapazität und Barrierefreiheit erforderlich ist. (IvecoBus/PM/Sr)

 

Der Beitrag E-Bus-Test erfolgreich erschien zuerst auf omnibus.news.

Kategorien:

Keine Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert