Die kanadische Fußball-Nationalmannschaft fährt mit einem Prevost H3-45 zu den Spielen. Foto: Imago/EyepixGroup
Prevost (korrekt ausgesprochen etwa „Präwo“, das st wird im Französischen nicht gesprochen) ist einer der bekanntesten Reisebushersteller Nordamerikas und für viele Busfans das nordamerikanische Pendant zur Premiummarke Setra oder auch dem Esprit von Neoplan. Das Unternehmen wurde 1924 in Sainte-Claire in der kanadischen Provinz Québec gegründet und gilt als ältester noch existierender Reisebushersteller Nordamerikas. Mittlerweile gehört Prevost zur Volvo Group. Die Übernahme erfolgte Mitte der 1990er Jahre; seit 2004 ist Prevost vollständig in den Volvo-Konzern integriert.
Deshalb nutzt Prevost viele Volvo-Technologien bei Motoren, Sicherheitssystemen und Entwicklung und vertreibt auch den 9700… Zu den eigenen Baureihen gehören aktuell der X3-45 – der meistverkaufte Standard-Reisebus der Marke, wie die Kanadier voller Stolz gegenüber omnibus.news erklärten. Der X3-45 wird auch als Pendlerbus angeboten, üppiger bestuhlt und an einer zweiteiligen Einstiegstür zu erkennen. Im Programm ist zudem noch der H3-45 – der markante Hochdecker mit der sehr hohen Fahrerkabine, den auch die kanadische Mannschaft als Teambus erhielt.
Dass die Marke so bekannt ist, liegt auch an den Conversion Shells. Prevost nur die fertige Buskarosserie mit Fahrgestell, und Spezialfirmen bauen daraus Luxus-Wohnmobile, Tourbusse oder Sonderfahrzeuge. „Der H3-45 ist unser Flaggschiff und hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten den Standard in der Branche gesetzt“, so Prevost-Präsident Francois Tremblay. „Wir haben alle Aspekte des Reisebusses überarbeitet, um ein klassenbestes Fahrzeug zu schaffen, das sich deutlich abhebt.“ Der komplett neu gestaltete Innenraum sei von der Automobil- und Luftfahrtindustrie inspiriert worden.
Der neu gestaltete H3-45 ist aktuell immer wieder in der Berichterstattung über die Fußball-Weltmeisterschaft zu sehen, ganz passend fährt auch die Sportler der kanadischen Fußballnationalmannschaft mit einem Teambus aus der Heimat vor… Zu den Neuerungen zählt u.a. eine bessere Kraftstoffeffizienz (die neue aerodynamische Form soll bis zu 12 Prozent Sprit sparen) mehr Fahrerlebnis für den Fahrer und mehr Komfort für die Fahrgäste, so Prevost in der entsprechenden Pressemitteilung.
Auch betonen die Kanadier, dass die Bodenaufwirbelung nun geringer sei. Sie solle bewirken, dass der Fahrer eine bessere Sicht in den Rückspiegeln habe – und außen weniger oft was zum Putzen. In Deutschland ist das nicht unbedingt erforderlich – hierzulande gibt es nicht die Straßenverhältnisse wie in Nordamerika. Dem Fahrer soll der H3-45 mit einem intuitiven Armaturenbrett und vollfarbigem, digitalem und analogem Kombi-Mäusekino gefallen… (Prevost/FIFA/Hyundai/omnibus.news/Sr)
Der Beitrag Prevost fährt vor… erschien zuerst auf omnibus.news.
Keine Antworten