Auf dem Betriebshof von VHH Mobility in Billbrook ist eine neue Photovoltaikanlage ans Netz gegangen. Foto: VHHMobility
Auf dem Betriebshof von VHH Mobility in Billbrook ist eine neue Photovoltaikanlage ans Netz gegangen. Sie liefert künftig rund 340.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr, der am Standort genutzt und für das Laden der Elektrobusse eingesetzt werden soll. Zusammen mit der Photovoltaikanlage auf dem Betriebshof Schenefeld steigt die selbst erzeugte Solarstrommenge von VHH Mobility auf rund 910.000 Kilowattstunden jährlich. Das entspricht rechnerisch etwa 2.800 Ladevorgängen von Elektrobussen. Nach Angaben der ÖPNV-Dienstleistern ist diese Angabe (gemeint sind rund 2.800 Ladevorgängen) ein rechnerischer Näherungswert. Grundlage ist ein angenommener durchschnittlicher Energiebedarf von rund 325 Kilowattstunden pro Ladevorgang.
Der tatsächliche Energiebedarf variiert unter anderem je nach Fahrzeugtyp und Batteriekapazität, Jahreszeit, Vorkonditionierung, Ladezustand bei Ankunft sowie individuellen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Der zugrunde gelegte Durchschnittswert basiert auf einer Stichprobe von Ladevorgängen der eingesetzten Elektrobusse. Der ÖPNV-Dienstleister baut die eigene Stromerzeugung an Standorten aus, an denen zugleich ein hoher Energiebedarf für den elektrischen Busbetrieb besteht. Die beiden Photovoltaikanlagen in Billbrook und Schenefeld bilden zusammen ein Photovoltaikvorhaben mit einer Gesamtleistung von 930 kWp und 2047 Solarmodulen. Die Photovoltaikanlage in Billbrook verfügt über eine Leistung von 330 kWp und umfasst 727 Solarmodule auf einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern.
Die Anlage produziert voraussichtlich rund 340.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der erzeugte Strom wird am Betriebshof und für das Laden der E-Busse genutzt. VHH Mobility verbindet damit an ihren Betriebshöfen in Schenefeld und Billbrook zwei Bereiche, die für den weiteren Ausbau des elektrischen Busbetriebs eine wichtige Rolle spielen: die Ladeinfrastruktur für Elektrobusse und die dafür benötigte Energieversorgung. Die Photovoltaikanlagen sind dabei ein Baustein des Energiemanagements an den Standorten. Die eigene Stromproduktion soll künftig einen größeren Beitrag zur Energieversorgung der Betriebshöfe leisten. Neben dem Ausbau der Elektrobusflotte entwickelt das Unternehmen seine Betriebshöfe deshalb auch im Hinblick auf die dafür erforderliche Energieinfrastruktur weiter. Technisch denkbare Neuerungen sind beispielsweise die Speicherung von Energie vor Ort oder die Nutzung von Bus-Batterien für sogenanntes bidirektionales Laden. (VHHMobility/PM/Sr)
Der Beitrag Solarstrom für E-Busse erschien zuerst auf omnibus.news.
Keine Antworten